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Fachschaft Medizin

Studienstart

Die Fächer des ersten Semesters

Terminologie und Berufsfelderkundung

Anatomie

Judge The Situation

Studienstart

Anmeldung


In den Unterlagen, die du bei der Einschreibung bekommst, ist auch eine Anmeldung für die Erstsemestertage der Mediziner, Zahnmediziner und Biomediziner, die du an die vorgegebene Adresse schickst, falls du daran teilnehmen willst.

Im 1. Semester die folgenden praktischen Übungen, vorbereitenden und begleitenden Lehrveranstaltungen durchgeführt:

  • 1. Praktikum der Berufsfelderkundung

  • 2. Praktikum der Medizinischen Terminologie

  • 3. Praktikum der Chemie für Mediziner

  • 4. Praktikum der Physik für Mediziner

  • 5. Biologische Übungen für Mediziner

Die Einschreibung für diese 5 praktischen Übungen erfolgt ausschließlich online.

Dafür brauchst du einen Novellzugang, den du bei der Einschreibung oder im Rechenzentrum bekommst.

Vorbesprechungen der Kurse im ersten Semester


Hast du die Anmeldezeit verpasst oder erfolgt deine Zulassung erst später, so wende dich bitte in den speziellen Vorbesprechungen direkt an den jeweiligen Leiter der Praktika oder an seinen Vertreter:

  • Dr. E. Rommel, Physikalisches Institut, Am Hubland (Physik)
  • Dr. Gustavo Fernández und Dr. Christian Stadler, Institut für Organische Chemie, Am Hubland (Chemie)
  • Prof. Dr. Dr. Michael Stolberg und Dr. Monika Reininger, Inst. für Geschichte der Medizin (Berufsfelderk. und Terminologie)
  • Prof. Nagel (Biologie) 

Deinen Stundenplan findest du jetzt schon auf der Dekanatshomepage.

Nach getaner Arbeit kannst du dich dann bis Semesterbeginn bzw. Erstsemestertagen erst mal zurücklehnen oder dich um Wohnung, Telefon und was du sonst noch brauchst kümmern. Wertvolle Angebote und Informationen zu allem Möglichen findest du u. a. auf www.wuewowas.de!

Alle weiteren Infos zum Medizinstudium in Würzburg findest du auf dieser und anderen angegebenen Homepages. In "scheinbar ausweglosen Situationen" können wir dir vielleicht auch in unserer Sprechstunde weiterhelfen.

Wir von der Fachschaft wünschen dir viel Spaß und Erfolg im ersten und allen weiteren Semestern deines hoffentlich langen Studentenlebens in Würzburg!



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Biologie

Praktikum:

  • 12 Kursnachmittage, von denen 2 versäumt werden dürfen
  • Attestpflicht für Kurse 6-12
  • Praktikumsanleitungen müsst Ihr euch ausdrucken. Am besten im Copy-Shop
  • Keine Antestate!

Das Bio-Praktikum ist vielleicht das interessanteste des 1. Semesters. Schwerpunktmäßig werdet ihr alles Mögliche mikroskopieren, Fruchtfliegen untersuchen, eure eigene Blutgruppe bestimmen, mit Bakterienkulturen und Pilzen hantieren und andere interessante Nachforschungen anstellen. Den unbestrittenen Höhepunkt aber stellt die Rattensektion am 6. Kursnachmittag dar. Zum ersten Mal könnt ihr dann eure neu erworbenen Präp-Sets testen und legt die gesamten Innereien der Ratte frei. Überrascht ist man dann vielleicht über die Größe der aufgeblasenen Rattenlunge oder die Länge des Rattendarms. Bei so viel Spaß vergisst man dann auch schnell den leicht penetranten Geruch im Biologiesaal...

Klausuren:

  • 2 Klausuren (jeweils nach 6 Kursnachmittagen) Multiple Choice, 2 Fragen zu jedem Kursnachmittag mit je 5 Aussagen
  • 4 Kursnachmittage müssen bestanden, oder insgesamt 30 Punkte erreicht werden, damit die Klausur als bestanden gilt (60%)

Vorlesung:

Die Bio-Vorlesung ist eine Ringvorlesung, was bedeutet, dass ihr im Laufe des Semesters sechs Dozenten kennen lernen werdet, die die Themen Zytologie, Morphologie & Physiologie, Ökologie, Genetik und Mikrobiologie behandeln. Dabei kann es sehr unterschiedlich sein, ob die Vorlesung oder das Praktikum (oder beides) für die Klausuren relevant sind. Erkundigt euch am besten bei dem jeweiligen Dozenten. Dies solltet ihr zu Beginn eines jeden Themas tun, um euch z.B. zu ersparen, zwei Wochen lang während der Genetik-Vorlesungen zu verzweifeln, um danach zu erfahren, dass nur der Praktikumsstoff in der Klausur abgefragt wird. Außerdem wisst ihr dann von vornherein, wann ihr euch ohne schlechtes Gewissen dem - biologisch nicht minder wichtigen - Schlaf widmen könnt.

Wer sich allerdings dazu aufraffen kann, im Hörsaal zu erscheinen, kann - je nach Dozent und Thema - sehr interessante Vorlesungen zu hören bekommen. Habt ihr Prof. Tautz in Ökologie, raten wir euch unbedingt in die Vorlesung zu gehen. Auch bei Frau Scheiner (Ökologie) und Herrn Dr. Demuth lohnt es sich, die Vorlesung zu besuchen. Auf die Klausuren kann man sich mit den Knodt-Altklausuren sehr gut vorbereiten. Mit Hilfe dieser Fragensammlung bekommt ihr einen guten Überblick über das was ihr wissen müsst und merkt was ihr lernen müsst. Allerdings solltet ihr euch nicht zu sehr darauf verlassen, da je nach Dozent die Fragen neu erstellt werden.

Chemie

Praktikum:

  • 10 Praktikumsnachmittage
  • 1 Fehltermin nur mit Attest
  • Antestat am Anfang jedes Praktikumstages

Klausur:

  • 2 Klausuren (Anorganik & Organik)
  • 60% der Punkte erforderlich, um zu bestehen
  • Vorbereitung mit Altklausuren der Skripte vom Knodt und vom Assistenten. 
  • Übungsaufgaben der Vorlesung hilfreich 

Vorlesung:

ratsam zu besuchen, um den Überblick nicht zu verlieren

Für viele stellt die Chemie die größte Herausforderung des ersten Semesters dar. Versucht am besten direkt von Anfang an am Ball zu bleiben, besonders dann, wenn ihr Chemie in den letzten Schuljahren nicht mehr hattet. Es empfiehlt sich, sich von den Chemie-Tutoren (Studenten der Fakultät der Chemie) oder anderweitiger Nachhilfe in die Startlöcher helfen zu lassen. Allerdings sollte man sich frühzeitig um Termine kümmern, da erfahrungsgemäß nach den ersten Vorlesungen der Ansturm recht groß wird. Die Chemie-Vorlesung ist in zwei große Teile getrennt. In ziemlich flottem Tempo werdet ihr in die relativ trockene Theorie der anorganischen Chemie eingeführt. Am Anfang erfahrt ihr alles über das Bohr’sche Atommodell, Molekülorbitale sowie den Aufbau des Periodensystems der Elemente. Danach geht es in ein paar Wochen in einer Art hartem Crash-Kurs über chemische Bindungen zu deren Reaktionen, ihr berechnet chemische Gleichgewichte, lernt Details zu Säure-Base-Reaktionen kennen, staunt über die Energetik und Kinetik von Verbindungen auf atomarer Ebene und schnuppert am Ende dieses Abschnitts in den wundersamen Kosmos der Oxidations- und Reduktions- Reaktionen (Redox). Wie schon erwähnt, kommen die Themengebiete denjenigen, die einen Chemie-LK oder guten GK genießen durften, evtl. bekannt vor, jedoch ist das Tempo, mit dem vorgegangen wird, wirklich nicht zu unterschätzen.
Im zweiten Abschnitt des Semesters geht es dann um die organische Chemie, d.h. der Schwerpunkt liegt auf den Kohlenstoffverbindungen in der Natur. Hier geht es dann um die Stereochemie dieser Verbindungen, um funktionelle Gruppen und deren Reaktionsmechanismen. Empfehlenswert ist es auch hier, das Chemie Tutorium zu besuchen, welches von der Fakultät Chemie angeboten wird. Ihr könnt euch einen von mehreren Terminen unter der Woche aussuchen und mit Chemiestudenten oder -studentinnen die Übungsaufgaben aus der Vorlesung besprechen und lösen. Darüber hinaus könnt ihr dort auch eurer Fragen klären und euch von den Tutoren Tipps zur Klausurvorbereitung geben lassen. Im chemischen Praktikum werdet ihr an 10 Kursnachmittagen im Labor allerlei chemische Reagenzien miteinander vermischen, erhitzen und filtrieren, um die Reaktionen zu beobachten und mit dem in der Vorlesung gewonnen Wissen zu interpretieren. Dass sich dies leichter anhört als es in Wirklichkeit ist und die Versuche zum manchmal Teil nicht so funktionieren, wie sich das die Assistenten vorstellen, werdet ihr mit Sicherheit spätestens nach dem zweiten Praktikumstag feststellen. Hier ist es sehr geschickt, sich auszutauschen, um von Kommilitonen, die den Versuch bereits durchgeführt haben, nützliche Hinweise und den ein oder anderen Lösungsansatz zu erhalten... Am Anfang des jeweiligen Praktikumstages stellt der Assistent ein kleines Antestat. Die Themen, die abgefragt werden, findet ihr im Skript. Das Antestat ist aber halb so wild, zumal es mit der gesamten Gruppe stattfindet.  

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Physik

Praktikum:

  • Versuchsanleitungen erhaltet ihr bei der Vorbesprechung
  • Protokoll vor jedem Praktikumstag vorbereiten (abschreiben, nicht ausdrucken)
  • kurzes Testat mit dem Assistenten, dann gibt’s die ersehnte Unterschrift auf dem Testatblatt (ihr braucht alle 10, um zur Klausur zugelassen zu werden)

Klausur:

  • Probeklausur, um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen
  • 20 Multiple-Choice-Fragen, zu jedem Versuchsnachmittag 2
  • Vorbereitung mit Altklausuren, erhältlich bei Knodt 

Vorlesung

In der Physikvorlesung und dem begleitenden Praktikum werden in den wenigen zur Verfügung stehenden Wochen zahlreiche Themen angerissen. Von der Thermodynamik oder der Mechanik werdet ihr ebenso etwas erfahren wie von der Optik oder der Atomphysik und vielen anderen Themengebieten. Diese große Breite an Inhalten erklärt das schnelle Voranschreiten der Vorlesung und das oberflächliche Abhandeln der Themen. Erschreckt nicht, wenn ihr der Vorlesung nicht folgen könnt. Die Vorlesung „Physik für Mediziner“ ist diejenige Vorlesung des ersten Semesters, die euch erfahrungsgemäß am wenigsten weiterbringen wird. Macht die Erfahrung aber lieber selbst und besucht die Vorlesung, um einen Eindruck davon zu bekommen. Wenn sie euch dann nicht zusagt, nehmt euch während dieser Vorlesung lieber frei und genießt die Stunde in der Cafeteria oder in den Sesseln der Chill-Area oberhalb der Mensa. Der Stoff der Vorlesung lässt sich problemlos auch alleine vorbereiten und das meistens mit größerem Lernerfolg. Für das Physik-Praktikum und die Klausur am Ende des Semesters wird von euch kein tiefgründiges Verständnis der Inhalte erwartet.

Während des Physik-Praktikums werdet ihr in 2er Teams jede Woche an Versuchen zu einem bestimmten Themengebiet arbeiten und von einem Assistenten während eines kleinen Testates zu diesem Themengebiet abgefragt. Euer Partner für das Physik-Praktikum wird euch nicht zugeteilt, sodass ihr euch mit einer Person eurer Wahl zusammentun könnt. Jede Woche müsst ihr ein handgeschriebenes Protokoll vorlegen. Schaut dafür in den Physik-Ordner der Ersti-Dropbox und schreibt die Protokolle eurer Vorgänger ab, so dass ihr nur noch eure Messwerte eintragen müsst. Ändert die Sachen aber etwas. Wenn es zu abgeschrieben ist, müsst Ihr das Protokoll womöglich in der nächsten Woche neu nachreichen. Für das Endtestat könnt ihr euch gut mit dem Praktikumsheft vorbereiten. Da ihr in Gruppen aufgeteilt werdet und jede Gruppe in jeder Woche einen anderen Versuch durchführt, empfiehlt es sich, euch auszutauschen, welche Themen bei welchen Versuchen abgefragt wurden. Bei uns hat es sich bewährt, in unserer Facebook-Gruppe Dokumente anzulegen, in denen die Testfragen zusammengetragen wurden. So könnt ihr eingrenzen, worauf sich eure Vorbereitung auf das jeweilige Endtestat beschränken lässt. Die Bewertung bei den Endtestaten sollte euch nicht weiter beeindrucken. Ob Ihr nun ein Plus habt oder ein Minus ist nicht weiter wichtig. Ihr solltet nur drauf achten, nicht ständig ein Minus zu kriegen. Die wenigsten Assistenten sind aber böswillig, also sollte das nicht zu schwer werden. 

Am Ende zählt sowieso nur die bestandene Klausur. Die Klausur ist für jeden, auch mit sehr mageren Physikvorkenntnissen, zu schaffen. Ihr müsst mindestens 10 von 20 Multiple-Choice-Fragen richtig beantworten, um zu bestehen. Die Aufgaben der Klausur sind jedes Semester sehr ähnlich. Bereitet euch also gut mit den Altklausuren der Buchhandlung Knodt vor und ihr werdet merken, dass sich alles ständig wiederholt und ihr nur einige Formeln auswendig wissen müsst, in die ihr stupide Werte einsetzt. Verzweifelt nicht, wenn euch die mysteriösen Hintergründe der Physik nicht direkt oder gar nicht einleuchten.

Kontakt

Fachschaftsinitiative Medizin Würzburg e.V.
Universitätsklinikum Bereich D7
Josef-Schneider-Straße 2
97080 Würzburg

Tel. +49 931 31-53859
Fax: +49 931 31-81948

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